Social-Recruiting als Chance für klein-und Mittelständische Unternehmen den passenden Mitarbeiter zu finden

Neue Mitarbeiter durch Social-Recruiting anwerben

Fachpersonal ist in Deutschland heiß begehrt und leider schwer zu finden, weshalb viele Stellen in deutschen Unternehmen zu ihrem Schaden unbesetzt bleiben. Leider können auch Headhunter den vorhandenen Bedarf keinesfalls decken und die junge Generationen ist durch die klassischen Medien kaum zu erreichen. Daher setzen immer mehr Betriebe auf das sogenannte Social-Recruiting und suchen in den diversen sozialen Netzwerken nach neuen Mitarbeitern.

Die Generation Z tickt anders

Der Stellenmarkt bietet schon seit vielen Jahren nicht mehr genügend Fachpersonal für die vorhandenen Jobs und viele Unternehmer müssen mit dem Personalmangel kämpfen, was die Produktion nachhaltig beeinträchtigen kann. Während früher die Suche nach Arbeitnehmer recht einfach war, indem Zeitungsanzeigen oder Stellenangebote beim Arbeitsamt aufgegeben wurden, ist es heute mehr eine aktive Suche. Da werden Fachkräfte massiv von anderen Firmen abgeworben und das bedeutet einen hohen Kosten- und Zeitaufwand. Das Problem ist zum einen, die passenden Fachkräfte zu finden und sie auch noch für das eigene Unternehmen zu interessieren. Bei der sogenannten Generation Z, das sind die Geburtenjahrgänge zwischen 1997 und 2012, hat sich im Vergleich zu vorherigen Generation vieles entscheidend verändert. Sie sind mit Computern, Smartphone und den digitalen Medien aufgewachsen und setzen ganz andere Prioritäten als die Vorgänger-Generationen. Da diese Generation kaum Zeitungen oder klassische Medien nutzt, sollte sie am besten über die Social Medias angesprochen werden. Die meisten dieser Generation besuchen täglich Facebook und Instagram und wenn sie einen Job suchen, rufen sie eben Xing oder Linkedin auf.

Über soziale Medien Jobs anbieten

Wer die Mitglieder der jungen Generation auf sich aufmerksam machen will, sollte sich in ihre digital orientierte Welt begeben. Ein Unternehmen, das über eine Facebook Webseite verfügt, kann dort Stellenangebote aufgeben und durch entsprechende Werbung darauf aufmerksam machen. Es lohnt sich auch, bei Instagram vertreten zu sein und dort mit bunten, kreativen Bilderstories auf sich aufmerksam zu machen. Wenn kreative und kommunikativ orientierte Stellen besetzt werden sollen, finden sich hier sogar eher die passenden Mitarbeiter als auf Xing oder Linkedin.

Für planungsorientierte Menschen, die eine erfolgsorientierte Einstellung aufweisen, ist allerdings Xing wie auch Linkedin eine bessere Alternative. Wichtig ist es, in all diesen sozialen Medien vertreten zu sein. Diese Medien gelten für diese Generation sowohl als zuverlässige als auch glaubwürdige Quelle für Informationen jeglicher Art. Auch Kaufentscheidungen werden von der jungen Generation mithilfe der Social Medias getroffen und daher sollte die Unterstützung, die ein interessantes Online Profil bieten kann, nicht unterschätzt werden.

Die Vorteile Social Recruiting

Da es immer schwieriger wird, die passenden Mitarbeiter für einen Job zu finden, müssen die Unternehmen einfach neue Wege gehen. Das Social Recruiting hat gegenüber den klassischen Stellenangeboten oder sogar einen Headhunter einige interessante Vorteile. So sind die Kosten für das Social Recruiting weitaus geringer als einige Stellenangebote in den klassischen Printmedien zu schalten. Zudem erreichen die Unternehmen über Facebook und Instagram Milliarden von Usern weltweit. Facebook allein hat weltweit über 2 Milliarden User und Instagram wird ebenfalls von 1 Milliarde Menschen genutzt. Die Reichweite der Social Medias ist nicht mit den klassischen Medien zu vergleichen und kann sogar Fachpersonal aus anderen Ländern bequem erreichen. Zudem liegen die Kosten für aktive Suche in den Social Medias noch immer weit unter denen, die ein Headhunter oder eine alternative Lösung kosten würde. Die Suche muss auch nicht zeitlich begrenzt werden, sondern kann dauerhaft geschaltet bleiben. Auch eine gewisse Vorauswahl der Interessenten kann über die Seite: 1 von 2 Social Medias vorgenommen werden. Mithilfe eines entsprechenden Filters kann die Spreu vom Weizen getrennt werden, was wieder die Kosten und den Zeitaufwand einschränkt. Allerdings hat das Social Recruiting einen gewissen Nachteil: die Präsenz auf Instagram und Facebook muss regelmäßig aktualisiert werden, was wiederum einen gewissen Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert.

Die Macht der digitalen Medien nutzen

Da es sich nicht mehr verhindern lässt, sollte ein Unternehmen jetzt schon die Macht der digitalen Medien zu ihrem Vorteil ausnutzen. Die junge Generation ist durch sie geprägt und die darauf folgende Generation wird noch mehr von digitalen Welt bestimmt sein als diese. Daher sollte ein Betrieb sich schon jetzt vollständig in die digitale Welt integrieren und das Social Recruiting über Facebook, Instagram, Xing und Linkedin fördern. Gleichzeitig lohnt es sich, die Bedürfnisse der jungen Leute zu erkennen, denen ihre Freizeit mindestens genauso wichtig ist wie ihr Arbeitsplatz. Das Streben nach Erfolg ist für viele Menschen dieser Generation weniger wichtig als das Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit im Team. Daher gilt es, sich in den sozialen Medien als ein zielstrebiges und innovatives Unternehmen darzustellen, das seine Mitarbeiter wertschätzt und Visionen für die Zukunft hat.

Leider ist es so, dass durch die Skandale einiger Mega-Unternehmen in der letzten Zeit diese Unternehmen weltweit in nachteiliges Licht gerückt wurden, was ihre Glaubwürdigkeit bei den jungen Leuten untergraben hat. Somit kann es hilfreich sein, die eigene Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, um sich gegen diese Konkurrenz auf dem Jobmarkt zu behaupten und das eigene Social Recruiting zu unterstützen.