Kleinunternehmer ohne Internetpräsenz verpassen Kunden

Noch immer gibt es Kleinunternehmer, die über keine eigne Internetpräsenz verfügen. Obwohl das Internet nun schon seit mehr als 20 Jahren Kunden zu Händlern, Handwerkern und anderen kleinen Firmen schaufelt, meint heute immer noch mancher KMU, für ihn sei das “alles Unsinn”. Diese Kleinunternehmer vertrauen auf das Telefon und den persönlichen Kontakt und wissen nicht, wie bedeutsam die Sichtbarkeit im Internet ist.


Studien haben ergeben, dass noch immer bis zu 20% der Kleinunternehmer nicht über eine eigene Homepage verfügen. Diese Unternehmen verstehen nicht, dass sie sich vor neuen Kunden verschließen, dass sie dem künftigen Kunden gegenüber arrogant auftreten. Die fehlende Sichtbarkeit im Internet, bei Social Media, bei Facebook oder Instagramist für das Unternehmenswohl unverzeihlich. So, wie heute die Nennung des Unternehmens bei Google eine Selbstverständlichkeit ist, war das früher mit dem Telefonbuch. Kein Unternehmen kam auf den Gedanken, einen Telefonbucheintrag zu unterlassen.


Mittelständische Unternehmen, die noch heute auf eine Internetpräsenz verzichten, übersehen die unmittelbare Wirkung einer Homepage für die Unternehmen. Sie stoßen letztlich die Kunden, die vielleicht nach ihnen oder auch nur einfach nach den vom Unternehmen angebotenen Leistungen suchen, vor den Kopf. Sie zeigen mit ihrer Abwesenheit im Internet, dass sie an neuen Kunden nicht interessiert sind. Dabei ist die Sichtbarkeit im Internet als Erstkontakt heute so wichtig wie die Mundpropaganda oder der erste Handschlag. Social Media wie Facebook oder das Bilderportal Instagram mit seinen Schnappschüssen aus dem Unternehmensalltag sind die Kaffeekränzchen von heute. Wer bei Google nicht präsent ist, hat seine Türe verschlossen gehalten. Es sind Marktplätze, auf denen das mittelständische Unternehmen seine Kunden treffen kann. Im Internet kann der potenzielle Kunde, der vielleicht über die “Mundpropaganda” von einem KMU gehört hat, sich einen ersten Eindruck über das KMU verschaffen. Wird das KMU über die Suchmaschine Google oder auf Facebook nicht gefunden, gehen die Kunden heute davon aus, dass das KMU nicht professionell ist oder gar nicht existiert. Gibt es kein Foto des Unternehmens bei Instagram, gibt es auch das Unternehmen nicht. So gehen hohe Umsatzchancen verloren. Das führt nachgewiesen zu echten Umsatzverlusten. Praktisch jeder Kunde erwartet heute vom Unternehmen, dass es im Internet präsent ist. Das gilt vielleicht nur eingeschränkt für Stammkunden, für neue Kunden aber ist das Internet der Eingang zum KMU.

Wer seine Tür vor den Kunden nicht versperren möchte, gehört ins Internet. Das gilt für den Handwerker wie das Verkaufskiosk, für die Arztpraxis wie den Friseur und überhaupt jede Einrichtung, die Geld verdienen möchte.


Unternehmen jeder Art, und sei es noch so klein, sollte seine Türen nicht vor Kunden verschlossen halten, sondern sie weit aufsperren. So kann das Unternehmen vielleicht auch noch in der nächsten Generation Menschen mit Erfolg ernähren.


Manchmal denkt das mittelständische Unternehmen wohl irrtümlich, ihm sei das alles fremd und er habe weder Zeit noch Geld, sich dafür Spezialisten einzukaufen. Auch diese Einschätzung ist heute ein großer Irrtum. Die Teilnahme und Offenheit für Kunden im Internet kann heute über Internetportale mit sehr wenig Geld erstellt werden. Es sind auch keine besonderen Kenntnisse erforderlich, bei vielen Dienstleistern ist die Homepage in weniger als einer Stunde erstellt und kostet nur einige wenige Euro im Monat. Es sei jedem geraten, der Geld verdienen möchte, im Internet für seine Homepage, und sei es über Dienstleister, zu sorgen.