6 Fehler im Social-Media-Recruiting

Das Social-Recruiting ist ein wichtiges Element der Personalbeschaffung. Die Personalgewinnung durch soziale Netzwerke spielt im Vergleich nur eine geringe Rolle, obwohl 46% aller Personalmanager Social Media nutzen! Es läuft aber nicht so wie erhofft? Und niemand weiß genau wo das Problem liegt? Vielleicht liegt es an einem der folgenden sechs Fehler im Social-Recruiting.

1. Unattraktive Stellenangebote

Viele Personalmanager geben sich leider immer weniger bis gar keine Mühe mit dem texten von Stellenangeboten. Dabei ist ein attraktiver Ausschreibungstext, der passend zur Zielgruppe ist, sowie ansprechende Bilder wichtig für den Erfolg der Personalgewinnung!

2. Unglückliche Ansprache per Direktnachricht

Viele Personalanbieter gehen selbst auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Besonders LinkedIn und Xing sind beliebte Netzwerke für die direkte Ansprache. Bedauerlicherweise senden die meisten nur eine einfache Kontaktanfrage ohne Nachricht. Oder noch schlimmer: Auf Nachfrage bekommt man nur knappe oder im schlimmsten Fall gar keine Antwort. Dabei kommt im Social-Recruiting immer Networking VOR Akquise! Dabei ist auch die individuelle Ansprache sehr wichtig.

3. Kein kreativer Content in Sicht

Posten Sie nicht nur Stellenangebote, sondern bieten Sie Ihren Lesern auch andere Inhalte.

Einige Ideen für interessanten Content:

  • Unternehmens-Insights
  • Praktikanten Jobs
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Jobsharing
  • Teilzeitmöglichkeiten
  • Sport- und Freizeitangebote
  • Präsenz auf Messen
  • Bewerbungsratgeber

4. Zu wenig Abwechslung im Recruiting-Kanal

Durch das Sehen als lästige Aufgabe leidet die Qualität des Contents deutlich. Dadurch wiederum, ist auch kein Community-Aufbau möglich. Mischen Sie also Stellenangebote mit denen im vorherigen Punkt genannten Ideen! Auch fremde Beiträge zu posten gehört zum Content Mix!

5. Zu wenig Netzwerke – zu wenig neue Kandidaten

Die Wahrscheinlichkeit wahrgenommen zu werden, wird durch umfassende Veröffentlichungen in vielen Social-Media-Kanälen erhöht. Beschränkungen auf nur ein bis zwei Kanäle sind also eher Contra produktiv. Ebenfalls wichtig ist es auf die Besonderheiten des jeweiligen Netzwerks, wie z.B. Posting Zeiten, zu achten. Verwenden Sie also nicht nur Facebook, LinkedIn oder Xing, sondern auch:

  • Micro Blogging Netzwerke wie Twitter
  • Video Portale wie YouTube
  • Bilder Netzwerke wie Instagram oder Pinterest
    Hilfreich sind Social-Media Automatisierungstools, denn gute Tools sparen Ihnen Zeit, aber Sie behalten trotzdem die volle Kontrolle.

6. Kommunikation nicht auf Augenhöhe

Zeitnahe Reaktionen auf Likes oder Kommentare sind sehr wichtig. Präsentieren Sie sich sympathisch, authentisch und ehrlich.
Lassen Sie Ihre Zielgruppe außerdem nicht Ihre Kontaktdaten suchen, sondern platzieren Sie diese gut sichtbar in Ihrem Profil!

Fazit:
Das Social-Media-Recruiting bietet viele neue Chancen eine neue Zielgruppe zu erschließen und ein Employer Branding aufzubauen. Mit einer richtigen Posting Strategie in vielen Social-Media-Kanälen können Fehler vermieden werden und der Erfolg ist garantiert!